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THE BONES – 26.11.2012 Düsseldorf, zakk

9 Dezember 2012 No Comment
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TheBones-Düsseldorf, zakkBeine breit und Rock’n’Roll

Nach langer Abstinenz auf deutschen Bühnen, sind THE BONES seit dem Frühjahr nun wieder unermüdlich unterwegs in Sachen schwedischem Vollgas-Rock’n’Roll. Neben den alten Stücken haben sie natürlich auch die Kracher ihres fünften Albums Monkeys With Guns dabei.

Während ihr restlos ausverkaufter Gig im Frühjahr im Essener Turock noch frenetisch gefeiert wurde, war an diesem Montag in Düsseldorf eher Zurückhaltung angesagt. Das Ganze darauf zu schieben, dass es ein Montag war, wäre allerdings nur die halbe Wahrheit. War die Kurz-Tour im März noch so etwas wie das lang erwartete Wiedersehen der Fans mit den live stets unterhaltsamen Rockern aus Karlskrona, so machte sich an diesem Abend doch ein wenig der Eindruck von Übersättigung breit.

Die Vorband STARS OF THE SILVERSCREEN ebenfalls auch Schweden tat ihr Bestes, die halb gefüllte Halle zu unterhalten und einen schlechten Job machten sie nun wirklich nicht. Die vier, optisch stark an die BACKYARD BABIES erinnernden Musiker, spielten solide ihr Set von der Sorte Punkrock runter, wie er offensichtlich immer in Skandinavien produziert wird.

Als schließlich THE BONES die Bühne betraten, war die Halle deutlich besser gefüllt und die (hauptsächlich jüngeren) Leute direkt vor der Bühne vom ersten Takt an in Bewegung. Gleich zu Anfang wurde einem der Klassiker Screwed Blued And Tatooed um die Ohren gehauen und Beef Bonanza stachelte die Leute dazu an aus diesem Montag- einen Samstagabend zu machen, doch der Funke wollte an diese Abend nicht ganz überspringen.

Der Band ließ sich dafür aber keinen Vorwurf machen. Ob sie nun einen ausverkauften Clubgig spielen oder nachmittags um drei auf einer viel zu großen Festivalbühne verheizt werden, für THE BONES macht das offensichtlich keinen Unterschied. Auch an diesem Abend bemühten sie sich das Publikum anzuheizen und zumindest in den vorderen Reihen ließ man ich von der gewohnten Spielfreude anstecken.

Als es nach kompakten Streifzug durch das Repertoire aus alten Bekannten und neuen Stücken, inklusive einer Zugabe schließlich zu Ende war, dürfte es keiner bereut haben gekommen zu sein, aber der ein oder andere hat sich bestimmt schon kräftiger mit den BONES amüsiert. Beim nächsten Mal an einem Samstag wird’s bestimmt wieder umso enthusiastischer zugehen. Versprochen, liebe BONES.

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