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[10 Apr 2017 | No Comment | ]
OH SLEEP – Trio

Florian Sczesny ist ein umtriebiger Musiker – als Sänger und Gitarrist von LAKE CISCO ließ er erstmals progessiv aufhorchen, während er sich mit seinem Solo-Projekt FELAN’S HEART eher den leisen Tönen widmete. Diesen Weg geht er nun mit neuem Namen weiter. OH SLEEP heißt sein neuer Alias, unter dem er nun eine wunderbare Debüt-EP vorlegt, die gekonnt die Brücke zwischen Pop-Appeal und künstlerischem Anspruch schlägt. So verankern sich seine beiden Eigenkompositionen schon beim ersten Hören im Gedächtnis, ohne sich dabei anzubiedern. Der tolle Opener „Lioness“ kommt mit dringlichem Falsett-Refrain, während …

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[3 Apr 2017 | No Comment | ]

Wie so viele in den ’60ern gestartete Künstler waren die ’80er auch für PAUL McCARTNEY nicht die besten Jahre. Mit dem in der Rückschau gehypten McCARTNEY II und dem schön soliden „Tug Of War“ ging es zwar ganz gut los, aber schon mit „Pipes Of Peace“ und spätestens mit dem nutzlosen „Give My Regards To Broad Street“ wurde klar, dass auch McCARTNEY das Jahrzehnt nicht ganz unbeschadet passieren würde. Als letzten Beweis veröffentlichte er dann 1986 mit „Press To Play“ seine bis dato schlechteste Platte, die auch von dem nachgeschobenen …

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[22 Mrz 2017 | No Comment | ]
I’m Not Talkin‘ – The song stylings of MOSE ALLISON

„Oh well, a young man ain’t got nothing in the world these days“ – als THE WHO Frontmann ROGER DALTREY diese ikonischen Zeilen für das Album „Live In Leeds“ sang, war der Verfasser selbiger gar nicht mehr so jung und bereits jenseits der 40. Der 1927 auf einer amerikanischen Farm geborene MOSE ALLISON begann seine Platten-Karriere in den 50ern mit genau diesem Song, war damals auch schon 30 und sollte nie zu einem der großen Stars werden.

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[20 Mrz 2017 | No Comment | ]
MORTIMER – On Our Way Home

Die Story von Apple Records – dem Label, das 1968 von den Beatles gegründet wurde – gehört sicherlich zu den merkwürdigeren der ’60er Jahre. Ins Leben gerufen mit den besten Intentionen – künstlerische Freiheit und Verwirklichung – entwickelte sich das Label bald zu einer gigantischen Geldvernichtungsmaschine, die eher für wirre Einfälle als für erfolgreiche Errungenschaften stand. Klar gab es auch Erfolgsstorys.

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[16 Feb 2017 | No Comment | ]
LEVIATHAN – The Legendary Lost Elektra Album

Es ist kein leichtes Unterfangen die Band LEVIATHAN zu googeln und bei der üppigen Auswahl die tatsächlich gesuchte Kapelle zu finden. So werden einem unter anderem amerikanische oder schwedische Black Metal Bands angeboten, eine italienische Neo-Prog Band ist auch dabei und selbst Polen, die Ukraine und Argentinien hatten eine Band mit dem Namen im Repertoire. In diesem Review geht es allerdings um die englischen ’60s Rocker, die vorher unter dem weniger populären aber eindeutigeren Namen MIKE STUART SPAN unterwegs waren. 4 Singles schafften sie unter diesem Moniker, von denen in …

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[4 Feb 2017 | No Comment | ]
MAUREEN EVANS – Like I Do – The 60s Recordings

Bei Compilations ist eine der großen Fragen immer, ob man Songs chronologisch präsentiert oder vielleicht doch lieber an den Anfang ein paar Highlights packt, damit der Hörer nicht zu schnell das Interesse verliert. Bei MAUREEN EVANS erster Reissue-CD wurde klugerweise auf die zweite Methode zurückgegriffen. Los geht es mit ihrem größten Hit „Like I Do“, der 1962 in der prä-Beatles Ära bis auf Platz 3 der britischen Charts kletterte und hübsch antiquierter Pop ist, mit dem man kurze Zeit später schon keinen mehr hinter dem Ofen hervorlocken konnte. Danach gelang …

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[30 Jan 2017 | No Comment | ]
TALES OF JUSTINE – Petals From A Sunflower

In Tagen wo gefühlt fast alle Archive ausgehoben sind und selbst kleine One Hit Wonder eine umfassende Karriere Rückschau spendiert bekommen, ist es nicht verwunderlich, dass es nun langsam auch an die No Hit Wonder geht. TALES OF JUSTINE sind so eine Band. Auf gerade mal eine Single haben sie es zu Lebzeiten gebracht, wovon lediglich die mild psychedelische B-Seite „Sunday Morning“ einen gewissen Kultstatus bekommen hat. Auf die A-Seite hatte man unverständlicherweise einen kindischen Pop-Song über eine Sonnenblume gepackt, der zwar im Blumen-affinen 60s England gar nicht mal so …

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[27 Jan 2017 | No Comment | ]
THE AVENGERS – Everyone’s Gonna Wonder

Von allen englischsprachigen Ländern hat Neuseeland wohl am wenigsten zur Entwicklung der Popmusik beigetragen. Wo es einem sonst leicht fällt, wenigstens einen bekannten Künstler pro Land zu finden, kommt man bei Neuseeland ohne eine kleine Internetrecherche schon ein wenig ins Straucheln. Brooke Fraser, die hierzulande mit „Something In The Water“ vor kurzem einen großen Hit hatte, wird einem zum Beispiel vorgeschlagen. In kaum einer Liste taucht allerdings die Band auf, um die es in diesem Review geht. Dabei haben THE AVENGERS aus Wellington Ende der 60er ein paar wunderbare Songs …

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[23 Jan 2017 | No Comment | ]
ZAGER & EVANS – In The Year 2525

„In the year 2525 if man is still alive, if woman can survive.“ Aktuell sind ja verschiedenste politische Kräfte fröhlich dabei diese prophetischen Zeilen des großen (und absolut einzigen) Hits des Folk Duos ZAGER & EVANS so aktuell werden zu lassen wie lange nicht mehr. Passend also, dass sich das Label Cherry Red diesen beiden fast vergessenen Herren wieder annimmt. Viel ist allerdings neben dem unsterblichen Hit nicht geblieben vom den Folk-Duo – schon die Nachfolge Single Mr. Turnkey war ein herber Misserfolg und die beiden LPs konnten sowieso nicht …

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[7 Jan 2017 | No Comment | ]
Ricordare: The songs of ENNIO MORRICONE

Wenn man an italienische Musik denkt und vielleicht nicht gerade durch Eros Ramazzotti und Konsorten verdorben wurde, dann kommt einem der Name ENNIO MORRICONE sehr schnell ins Gedächtnis. Der italienische Komponist steht fast sinnbildlich für große Filmmusik, wie zuletzt noch für Tarantino’s „The Hateful Eight“ oder seinen vielleicht legendärsten Klassiker „Spiel mir das Lied vom Tod“. 1946 wurde das erste Stück des mittlerweile 88Jährigen veröffentlicht, der vom Pop-Hit bis hin zur Experimentalmusik so ziemlich alles konnte.
Die neue ACE-Records Zusammenstellung „Ricordare: The songs of ENNIO MORRICONE“ konzentriert sich auf ersteres: Seine …