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[28 Dez 2017 | No Comment | ]
BABYLON BERLIN – Soundtrack (V.A.)

Prädikat: Unbedingt empfehlenswert. Review zum BABYLON BERLIN Original Motion Picture Soundtrack (2 CDs) mit Tom Tykwer, Bryan Ferry uvm. Mit 38 Mio Euro als bislang teuerste deutsche Fernsehproduktion mit internationalem Anspruch ist die Verfilmung des Roman-Zyklus BABYLON BERLIN um Kommissar Gereon Rath mehr als eine Bestandsaufnahme des Berlins der zwanziger Jahre.

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[10 Dez 2017 | No Comment | ]
COURTNEY BARNETT & KURT VILE – Lotta Sea Lice

Der Slacker aus Pennsylvania und die neue australische Lo-Fi-Folk-Prinzessin Courtney Barnett geben sich auf dieser Platte ein Stelldichein und das Ganze klingt wie die logische Verbindung zwischen Neuzeit-Folk und Grunge.

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[2 Dez 2017 | No Comment | ]
SELIG – Kashmir Karma

Das vierte Album der Hamburger nach ihrem Reboot 2008 beginnt so, als ob Dave Wyndorfs Monster Magnet nach „Superjudge“ 1993 endlich von ihren schlechten Trips runtergekommen wären. „Unsterblich“ versetzt uns Ad-hoc in die Frühneunziger als psychedelisch-geprägter Grunge aus Seattle, dem cleanen 80s Rocksound einen kräftigen Tritt verpasste.

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[2 Dez 2017 | No Comment | ]
ALLAH-LAS – Covers #1 (EP)

Nach dem Schrecken von Rotterdam im August 2017 und im Zuge der Aufnahmen zur neuen Studioplatte hat sich das Quartett aus Los Angeles an einer Reihe von Coverversionen verdingt, die nun im Rahmen einer exklusiven 10“-Reihe auf Vinyl veröffentlicht werden. #1 umfasst 4 Stücke, die gleichmäßig auf beide Seiten des anachronistischen Sixties-Formats verteilt wurden.

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[30 Nov 2017 | No Comment | ]
MARC ALMOND – Shadows & Reflections

Marc Almond wurde am 9. Juli diesen Jahres 60 Jahre alt. Zum Jubiläum beschenkte er sich selbst mit einem Album voller erlesener Coverversionen aus den Sixties. Bereits in den 80s hatte Almond seine Liebe für diese Ära der Popmusik zum Ausdruck gebracht als er zusammen mit Gene Pitney erfolgreich „Something’s Gotten Hold Of My Heart“ besang. Almond mag nach eigenen Angaben die leichte aber auch verwirrende Psychedelik mancher Popsongs aus dieser Zeit, die ihm wie ein Soundtrack zu einem 60er Jahre Italofilm vorkämen.

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[15 Nov 2017 | No Comment | ]
ANGELIKA EXPRESS – Letzte Kraft voraus

Dem 50-jährigen Robert Drakogiannakis gelingt im Jahr 2017mit seinem Vehikel Angelika Express auch 15 Jahre nach dem Debut und diversen Umbesetzungen ein schnörkelloses, sehr starkes Powerpop-Album. Gleich mit „Gegen den Rhythmus“ vereint die Band alle Stärken zu einem unwiderstehlich groovenden Manifest ihrer Haltung. Dabei spielt das Schlagzeug maschinengewehrartige Salven und der mehrstimmige Backgroundgesang u.a. von Gitarristin Annick Manoukian und „Bassmädchen“ Dani Hilterhaus holt einem ab um dem Wiederstand zu folgen.

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[12 Nov 2017 | No Comment | ]
MORRISSEY – Low in High School

Die letzten Monate waren auch für die hartgesottensten Morrissey Fans keine leichten. Der einst vom NME als „größter Künstler aller Zeiten“ gekürte Sänger provozierte mit fragwürdigen Sympathieäußerungen zum Brexit und dem ehemaligen UKIP-Vorsitzenden Nigel Farage. Für einige der treuen Anhängerschaft war der Bogen somit eindeutig überspannt. Die Presse reagierte irritiert und mit Häme.

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[7 Nov 2017 | No Comment | ]
STEREOPHONICS – Scream Above the Sounds

Es ist jetzt fast genau 21 Jahre her als das Waliser Urtrio als Support der wiedervereinten The Who die Bühne des ehrwürdigen Londoner Earls Court stürmten und damals – noch ohne Plattenvertrag – aber mit Krachern wie „More Life In A Tramps Vest“ und „Local Boy In The Photograph“ Pete Townshend und Co. fast die Show stahlen.

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[25 Okt 2017 | No Comment | ]
SHED SEVEN – Instant Pleasures

SHED SEVEN waren in der Ära des 90s Britpop so etwas wie ein potentieller Aufstiegsaspirant in die damalige Premiere League der jungen, englischen Gitarrenpopmusik, die von Kalibern wie Oasis, Blur oder auch Pulp beherrscht wurde.
Die Band aus York half 1994 mit ihrem Debutalbum „Change Giver“ den Manchester Rave in die Britpop-Bewegung zu überführen, um dann mit dem Nachfolgealbum „A Maximum High“ 1996 durch die Decke zu gehen. Der feine Vintage-Sound der Platte, das eingängige Songwriting des charismatischen Sängers Rick Witter und Gitarrist sowie „Rückkehrer“ Paul Banks machen auch im Jahr …

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[18 Sep 2017 | No Comment | ]
FORTUNA EHRENFELD – Hey Sexy

Die zweite Platte von FORTUNA EHRENFELD braucht ein paar Spins bis sie tiefer in die Membran des Hörers sickert. Produzent, Komponist und Musiker Martin Bechler hat sich immer noch Lo-Fi Elektronik und eine sparsame Instrumentierung auf die Fahnen seines Bandprojekts geschrieben.