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[12 Apr 2018 | No Comment | ]
TOM LIWA – Ganz normale Songs

„Ganz normale Songs“ ist das 25. Album von Tom Liwa und glaubt man dem umfangreichen Waschzettel der Plattenfirma, der von keinem geringeren als Christoph Schreuf selbst verfasst wurde, handelt es sich bei dieser Platte um „Tom Liwas wundervoll zarte Umarmung der Zeit von seiner Geburt bis heute, sowohl des Lebens, wie er es geführt hat als auch des Lebens, wie es ihn geführt hat.“

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[11 Apr 2018 | No Comment | ]
WHYTE HORSES – Empty Words

Das verheißungsvolle Bandprojekt aus Manchester serviert nach seinem glanzvollen Debut „Pop Or Not“ mit „Empty Words“ zwei Jahre später nun den ungeduldig erwarteten Nachfolger. Würde man an die die süffige Mischung aus viktorianischer Psychedelika und French Pop anknüpfen können? Vorweg: Mastermind Dom Thomas hat auch 2018 das richtige Händchen und die perfekten Gastsängerinnen um die neue Album-Veröffentlichung von Whyte Horses, samt großem Performance-Showspektakel in der Royal Festival Hall, zum Happening zu machen.

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[19 Mrz 2018 | No Comment | ]
MAX PROSA – Heimkehr

Max Prosa liefert mit „Heimkehr“ den intimen Nachschlag zu seinem letztjährigen dritten Studioalbum „Keiner kämpft für mehr“. Seit seinem kometenhaften Aufstieg in der deutschsprachigen Singer/Songwriter-Szene mit seinem Debut-Album und dem Hit „Flügel aus Beton“ im Jahr 2012, ist der sensible Berliner auf der Suche.

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[15 Mrz 2018 | No Comment | ]
JUDAS PRIEST – Firepower

Die NWOBHM-Institution aus Birmingham zeigt mit ihrer achtzehnten Platte nach weit über 40 Jahren im Metal-Zirkus allen Zweiflern wer das Schwermetall schmiedet. Die Priester haben alles (und noch mehr) durchlebt, was das Musikbusiness zu bieten hat: Götterstatus in den frühen 80s, verhängnisvoller Flirt mit Elektronik bei „Turbo Lover“, Gerichtsverfahren wegen angeblicher Anstiftung zum Selbstmord, das ultimative 90s-Metal-Statement „Painkiller“ sowie Abgang und Rückkehr ihres charismatischen Shouters.

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[6 Mrz 2018 | No Comment | ]
ANNA DEPENBUSCH – Das Alphabet der Anna Depenbusch in schwarz-weiß

Die grazile Hamburgerin ist Wiederholungstäterin. Bereits bei ihrem Durchbruchsalbum „Die Mathematik der Anna Depenbusch“, verspürte sie im Anschluss das Bedürfnis das ganze Album mit seinen üppig-bunten Arrangements, entschlackt – nur am Klavier – nochmals einzuspielen. „Ganz reduziert, ganz direkt, ganz allein“ stößt sie im geschmackvollen Booklet der Platte auf ihre Lieder an, fordert diese sogar auf, andere Kleider anzuziehen. „Momente verdichten sich wenn es leise wird“.

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[19 Feb 2018 | No Comment | ]
ERDMÖBEL – Hinweise zum Gebrauch

Auch die neunte Studioplatte nach 25 Bandjahren liefert wieder alle Komponenten, die man an dieser westfälischen Band im Kölner-Domizil so sehr schätzt. Fast dachte man schon, das Quartett wolle sich nach den letzten beiden, sehr gelungenen Studioplatten in endlosen Weihnachtstourneen ergehen aber im letzten Jahr konsolidierte man sich endlich wieder um in Ekki Maas Studio aufzunehmen.

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[19 Feb 2018 | No Comment | ]
SAXON – Thunderbolt

Es ist ja längst kein Geheimnis mehr, dass das klassische Metal Publikum wohl das treuste der Welt ist. Dank dem jährlichen Metal-Woodstock Wacken, bekam so manche Karriere einer alternden Heavy Metal Kapelle nochmals einen kommerziellen Auftrieb und eine neue, nachwachsende Fanschar. So auch bei Saxon, deren neues Covermotiv, dem klassischen Riesenadler, der im Blitzstrahl landet, durchaus Strahlkraft für die ganze Karriere dieser genrebildenden Band hat.

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[28 Dez 2017 | No Comment | ]
BABYLON BERLIN – Soundtrack (V.A.)

Prädikat: Unbedingt empfehlenswert. Review zum BABYLON BERLIN Original Motion Picture Soundtrack (2 CDs) mit Tom Tykwer, Bryan Ferry uvm. Mit 38 Mio Euro als bislang teuerste deutsche Fernsehproduktion mit internationalem Anspruch ist die Verfilmung des Roman-Zyklus BABYLON BERLIN um Kommissar Gereon Rath mehr als eine Bestandsaufnahme des Berlins der zwanziger Jahre.

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[10 Dez 2017 | No Comment | ]
COURTNEY BARNETT & KURT VILE – Lotta Sea Lice

Der Slacker aus Pennsylvania und die neue australische Lo-Fi-Folk-Prinzessin Courtney Barnett geben sich auf dieser Platte ein Stelldichein und das Ganze klingt wie die logische Verbindung zwischen Neuzeit-Folk und Grunge.

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[2 Dez 2017 | No Comment | ]
SELIG – Kashmir Karma

Das vierte Album der Hamburger nach ihrem Reboot 2008 beginnt so, als ob Dave Wyndorfs Monster Magnet nach „Superjudge“ 1993 endlich von ihren schlechten Trips runtergekommen wären. „Unsterblich“ versetzt uns Ad-hoc in die Frühneunziger als psychedelisch-geprägter Grunge aus Seattle, dem cleanen 80s Rocksound einen kräftigen Tritt verpasste.