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BLOC PARTY – 19.04.2005, Köln, Live Music Hall

29 April 2005 No Comment
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live_blocparty

„Like Eating Glass“ tönt da in der überfüllten und heiss heiss heissen Live Music Hall als erster Song entgegen. Man wird den Erwartungen gerecht als Bloc Party die Bühne stürmen, um uns nach Franz Ferdinand und den Killers als das „nächste große Ding“ 2004/5 tanzbare IndieRock Songs um die Ohren zu hauen. Es geht gleich richtig ab.

Nach den Vorbands „Rich And Kool“ und „The Cribs“ kommen die neuen Heroen von der Insel endlich um 22.45h und reissen das Publikum Hit für Hit richtig mit. „Positive Tension“ schon gleich der zweite Song, Run Run Run ist auch ihr Motto, fast schon zu schnell und zu früh hauen Bloc Party ihre Kracher raus. Die Präsenz von Sänger/Gitarrist Kele Okereke und dessen very british Ansagen „Cologne, hoo ye doin?“, „Thiss a daance song“ beeindruckten das sowieso begeisterte Publikum ungemein. Auf den Pfaden von den Pixies, Sonic Youth, Joy Division und The Cure bekommt man eine erstklassige Show aus New Wave, Punk und eben Indie Rock’n’Roll ála The Rapture oder Radio 4, wie man so schön schublädt.

Die Überhits „Banquet“ und „Helicopter„, die die Musikwelt und die NME Kritiken erst recht eroberten, werden ebenso als Kanonenfutter gleich zu Beginn des Sets verschossen. Noch 3 non-Album Songs und sonst alles was Bloc Partys grandioses Debut „Silent Alarm“ zu bieten hat, welches übrigens von Paul Epworth in Dänemark produziert wurde. Der Mann hat auch für das neue Babyshambles und The Futureheads Album an den Knöpfen gedreht. Achtung!

Gegen Mitte des Gigs, als dann auch noch „This Modern Love“ und „Blue Light“ gespielt wurden, fragte man sich wirklich was denn jetzt noch kommen mag, es war auf jeden Fall nicht mehr viel. Die Luft war raus, getanzt wurde kaum noch, lag es an der erdrückenden Hitze? Wohl kaum.
Kurz vor der Zugabe gab es dann doch noch einen Lichtblick mit der ersten Single „She’s Hearing Voices„, danach flaute die Show immer mehr ab, keine Spannung mehr. Schade. Vier Songs gab es noch, darunter „Price Of Gas“ und „So Here We Are“.

Das war es dann, auch wenn Bloc Party mit viel Energie, vor allem von Schlagzeuger Matt Tong und Okerekes Ansagen die Menge animierte und die Halle erhitzte, man hätte die Songabfolge überlegter gestalten sollen. Ansonsten bewiesen Bloc Party grosse Klasse und eine professionelle Performance.

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