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Alle Artikel in der Kategorie Reviews:


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[30 Jan 2017 | No Comment | ]
TALES OF JUSTINE – Petals From A Sunflower

In Tagen wo gefühlt fast alle Archive ausgehoben sind und selbst kleine One Hit Wonder eine umfassende Karriere Rückschau spendiert bekommen, ist es nicht verwunderlich, dass es nun langsam auch an die No Hit Wonder geht. TALES OF JUSTINE sind so eine Band. Auf gerade mal eine Single haben sie es zu Lebzeiten gebracht, wovon lediglich die mild psychedelische B-Seite „Sunday Morning“ einen gewissen Kultstatus bekommen hat. Auf die A-Seite hatte man unverständlicherweise einen kindischen Pop-Song über eine Sonnenblume gepackt, der zwar im Blumen-affinen 60s England gar nicht mal so …

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[29 Jan 2017 | Kommentare deaktiviert für DIE FANTASTISCHEN VIER – 27.01.2017, Köln, Lanxess Arena | ]
DIE FANTASTISCHEN VIER – 27.01.2017, Köln, Lanxess Arena

Es war kein überraschend auffälliges Publikum, das sich vergangenen Freitagabend in der Lanxess-Arena in Köln einfand. Eltern, die ihren Zöglingen kindgerechte Hörschutzmaßnahmen verpassten, angegraute Pärchen in modeaffinen Textilien und gesittete, feierlaunige Nachwüchsler mit pelzberandeten Kapuzen. Ein Spatenstich durch den verbliebenen Mittelstand der Gesellschaft.
Als Vorakt wird der Schweizer Soul- & RnB-Sänger SEVEN vorstellig, der das ohnehin schon vorkarnevalistisch angewärmte Publikum schnell in Tanz- und Applauslaune versetzt. DIE FANTASTISCHEN VIER haben sich und ihrer Fangemeinde nie etwas vorgemacht. Nie wirklich street, nie gangster, aber real so weit es die Branche zulässt, …

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[27 Jan 2017 | No Comment | ]
THE AVENGERS – Everyone’s Gonna Wonder

Von allen englischsprachigen Ländern hat Neuseeland wohl am wenigsten zur Entwicklung der Popmusik beigetragen. Wo es einem sonst leicht fällt, wenigstens einen bekannten Künstler pro Land zu finden, kommt man bei Neuseeland ohne eine kleine Internetrecherche schon ein wenig ins Straucheln. Brooke Fraser, die hierzulande mit „Something In The Water“ vor kurzem einen großen Hit hatte, wird einem zum Beispiel vorgeschlagen. In kaum einer Liste taucht allerdings die Band auf, um die es in diesem Review geht. Dabei haben THE AVENGERS aus Wellington Ende der 60er ein paar wunderbare Songs …

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[23 Jan 2017 | No Comment | ]
ZAGER & EVANS – In The Year 2525

„In the year 2525 if man is still alive, if woman can survive.“ Aktuell sind ja verschiedenste politische Kräfte fröhlich dabei diese prophetischen Zeilen des großen (und absolut einzigen) Hits des Folk Duos ZAGER & EVANS so aktuell werden zu lassen wie lange nicht mehr. Passend also, dass sich das Label Cherry Red diesen beiden fast vergessenen Herren wieder annimmt. Viel ist allerdings neben dem unsterblichen Hit nicht geblieben vom den Folk-Duo – schon die Nachfolge Single Mr. Turnkey war ein herber Misserfolg und die beiden LPs konnten sowieso nicht …

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[18 Jan 2017 | No Comment | ]
PINK FLOYD – A Momentary Lapse Of Reason (Vinyl Reissue)

Der Produktion  von „A Momentary Lapse Of Reason“ ging eine vertrackte Situation voraus: Roger Waters, der die Band PINK FLOYD nach dem Album „Wish You Were Here“ zunehmend als Mastermind dominiert hatte, zuerst „Animals“ massiv prägte, dann sich selbst mit „The Wall“ ein Denkmal setzte und zuletzt gar „The Final Cut“ wie ein Soloalbum produzierte, hatte 1985 seinen Ausstieg und damit auch das Ende der Band erklärt.

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[18 Jan 2017 | No Comment | ]
PINK FLOYD – The Final Cut (Vinyl Reissue)

Es ist anzunehmen, dass Roger Waters den Albumtitel „The Final Cut“ auch ganz bewusst für das letzte Werk, das er noch unter dem Moniker PINK FLOYD veröffentlichen wollte, gewählt hat. Es war ein Konzept, das unmittelbar an „The Wall“ anschließt, eine Auseinandersetzung mit dem Thema Krieg, exemplarisch projiziert auf seinen Vater, der im 2. Weltkrieg in Italien fiel, und angesichts des Falkland-Krieges 1982 mit höchst aktuellen Referenzen als die Platte 1983 erschien.

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[7 Jan 2017 | No Comment | ]
Ricordare: The songs of ENNIO MORRICONE

Wenn man an italienische Musik denkt und vielleicht nicht gerade durch Eros Ramazzotti und Konsorten verdorben wurde, dann kommt einem der Name ENNIO MORRICONE sehr schnell ins Gedächtnis. Der italienische Komponist steht fast sinnbildlich für große Filmmusik, wie zuletzt noch für Tarantino’s „The Hateful Eight“ oder seinen vielleicht legendärsten Klassiker „Spiel mir das Lied vom Tod“. 1946 wurde das erste Stück des mittlerweile 88Jährigen veröffentlicht, der vom Pop-Hit bis hin zur Experimentalmusik so ziemlich alles konnte.
Die neue ACE-Records Zusammenstellung „Ricordare: The songs of ENNIO MORRICONE“ konzentriert sich auf ersteres: Seine …

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[2 Jan 2017 | No Comment | ]
BÄNGKS – Mirror

Eingängig und doch vielschichtig zu sein, ist für jede Band eine große Herausforderung. BÄNGKS aus Solingen sind dieser Herausforderung gewachsen. Mit „Mirror“ veröffentlicht das Quartett eine absolut hörenswerte EP auf dem Qualitätsgaranten lala Schallplatten. Als Hörer darf man vier Indie-Songs mit angenehmen Dreck zwischen den knackigen Riffs und drei externe Remixe genießen. Die handgemachte Energie des KAIZERS ORCHESTRA trifft hier auf souveränes Songwriting a la BLACKMAIL. Pianos werden bei BÄNGKS nicht nur als idyllische Teppiche genutzt, sondern die Tasten hart angeschlagen. Solch authentisch cooler Indie-Rock ist sonst eher aus Skandinavien …

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[20 Dez 2016 | No Comment | ]
ASD – 17.12.2016, Düsseldorf, zakk

AFROB und SAMY DELUXE haben zum großen Finale des Festivals „LIEBLINGSPLATTE“ ihr Debüt-Album „Wer hätte das gedacht?“ live auf die zakk-Bühne gebracht um diese erste Ausgabe der Festivalreihe zu beschließen. 5.000 Besucher erlebten innerhalb von 7 Tagen einzigartige Aufführungen der Alben von Fehlfarben, Notwist, Die Goldenen Zitronen, Michael Rother, Mutter Musik, Torch und ASD. Das Konzept „LIEBLINGSPLATTE“ wurde von den Besuchern sehr gut angenommen.

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[19 Dez 2016 | No Comment | ]
TORCH – 15.12.2016, Düsseldorf, zakk, Lieblingsplatte Festival

Dass Rap-Urgestein TORCH zusammen mit seinem kongenialen Partner TONI-L als ADVANCED CHEMISTRY einst zum dopesten Shit des Deutschen Hip Hops gehörten, lässt heute vermutlich den Gangsta-Jugendlichen vor Schreck die HAFTBEFEHL-Tracks aus der Spotify-Liste fallen. Doch Anfang der 2000er Jahre war TORCHs erstes Solo-Album Blauer Samt ein Meilenstein der damals immer noch recht jungen Gegenkultur.