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Alle Artikel in der Kategorie Reviews:


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[18 Jan 2017 | No Comment | ]
PINK FLOYD – A Momentary Lapse Of Reason (Vinyl Reissue)

Der Produktion  von „A Momentary Lapse Of Reason“ ging eine vertrackte Situation voraus: Roger Waters, der die Band PINK FLOYD nach dem Album „Wish You Were Here“ zunehmend als Mastermind dominiert hatte, zuerst „Animals“ massiv prägte, dann sich selbst mit „The Wall“ ein Denkmal setzte und zuletzt gar „The Final Cut“ wie ein Soloalbum produzierte, hatte 1985 seinen Ausstieg und damit auch das Ende der Band erklärt.

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[18 Jan 2017 | No Comment | ]
PINK FLOYD – The Final Cut (Vinyl Reissue)

Es ist anzunehmen, dass Roger Waters den Albumtitel „The Final Cut“ auch ganz bewusst für das letzte Werk, das er noch unter dem Moniker PINK FLOYD veröffentlichen wollte, gewählt hat. Es war ein Konzept, das unmittelbar an „The Wall“ anschließt, eine Auseinandersetzung mit dem Thema Krieg, exemplarisch projiziert auf seinen Vater, der im 2. Weltkrieg in Italien fiel, und angesichts des Falkland-Krieges 1982 mit höchst aktuellen Referenzen als die Platte 1983 erschien.

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[7 Jan 2017 | No Comment | ]
Ricordare: The songs of ENNIO MORRICONE

Wenn man an italienische Musik denkt und vielleicht nicht gerade durch Eros Ramazzotti und Konsorten verdorben wurde, dann kommt einem der Name ENNIO MORRICONE sehr schnell ins Gedächtnis. Der italienische Komponist steht fast sinnbildlich für große Filmmusik, wie zuletzt noch für Tarantino’s „The Hateful Eight“ oder seinen vielleicht legendärsten Klassiker „Spiel mir das Lied vom Tod“. 1946 wurde das erste Stück des mittlerweile 88Jährigen veröffentlicht, der vom Pop-Hit bis hin zur Experimentalmusik so ziemlich alles konnte.
Die neue ACE-Records Zusammenstellung „Ricordare: The songs of ENNIO MORRICONE“ konzentriert sich auf ersteres: Seine …

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[2 Jan 2017 | No Comment | ]
BÄNGKS – Mirror

Eingängig und doch vielschichtig zu sein, ist für jede Band eine große Herausforderung. BÄNGKS aus Solingen sind dieser Herausforderung gewachsen. Mit „Mirror“ veröffentlicht das Quartett eine absolut hörenswerte EP auf dem Qualitätsgaranten lala Schallplatten. Als Hörer darf man vier Indie-Songs mit angenehmen Dreck zwischen den knackigen Riffs und drei externe Remixe genießen. Die handgemachte Energie des KAIZERS ORCHESTRA trifft hier auf souveränes Songwriting a la BLACKMAIL. Pianos werden bei BÄNGKS nicht nur als idyllische Teppiche genutzt, sondern die Tasten hart angeschlagen. Solch authentisch cooler Indie-Rock ist sonst eher aus Skandinavien …

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[20 Dez 2016 | No Comment | ]
ASD – 17.12.2016, Düsseldorf, zakk

AFROB und SAMY DELUXE haben zum großen Finale des Festivals „LIEBLINGSPLATTE“ ihr Debüt-Album „Wer hätte das gedacht?“ live auf die zakk-Bühne gebracht um diese erste Ausgabe der Festivalreihe zu beschließen. 5.000 Besucher erlebten innerhalb von 7 Tagen einzigartige Aufführungen der Alben von Fehlfarben, Notwist, Die Goldenen Zitronen, Michael Rother, Mutter Musik, Torch und ASD. Das Konzept „LIEBLINGSPLATTE“ wurde von den Besuchern sehr gut angenommen.

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[19 Dez 2016 | No Comment | ]
THE DOORS – London Fog 1966

Es ist eine kleine Sensation: Es existieren tatsächlich Aufnahmen von THE DOORS aus der Zeit, als sie noch nicht im Whiskey A-Go-Go spielten, geschweige denn die Aufnahmen für ihr Debüt begonnen hatten. Und diese Aufnahmen sind von der Qualität her absolut anhörbar und besser als vieles, das von bereits etablierten Acts im Jahr 1966 live mitgeschnitten wurde.

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[15 Dez 2016 | No Comment | ]
PAUL REVERE & THE RAIDERS – The Spirit of ’67

MARK LINDSAY war ein Workaholic. Der Sänger der ’60er Jahre Freaks von PAUL REVERE & THE RAIDERS war entweder auf Tour, drehte für die fünf mal die Woche ausgestrahlte Fernsehshow „Where The Action Is“ oder verkroch sich zusammen mit Produzent TERRY MELCHER im Studio. Für eine feste Freundin blieb da laut eigener Aussage keine Zeit. Bei weit mehr als hundert Konzerten, dem hellen TV-Wahnsinn und sage und schreibe drei Platten plus Singles allein 1966 ist das nicht weiter verwunderlich. „The Spirit of ’67“ war dann auch das dritte Album, das …

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[15 Dez 2016 | No Comment | ]
The Girls Want The Boys! Sweden’s Beat Girls 1966-1970

Schon lange bevor ABBA Schweden 1974 mit schriller Wucht auf die internationale Pop-Landkarte katapultierte wurde dort haufenweise großartige Musik produziert. Außerhalb Skandinaviens bekam das allerdings so gut wie keiner mit. Erst in der Rückschau werden nun immer mehr damals völlig zu unrecht ignorierte Schätze der Liebhaber-Öffentlichkeit präsentiert. Nach dem feinen „Svenska Shakers“ von RPM International, auf dem Schwedens Beat-Mannen zum Zuge kamen, legt ACE Records nun mit „The Girls Want The Boys! Sweden’s Beat Girls 1966-1970“ das weibliche Pendant vor. Wer die Veröffentlichungen des britischen Reisse Labels kennt weiß, dass …

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[5 Dez 2016 | No Comment | ]
BILLY TALENT – 02.12.2016, Hannover, Swiss Life Hall

Wenn man so will ist Benjamin Kowalewicz an diesem Abend an den Heimatort seiner Ahnen zurückgekehrt. „Ich erzähle Euch heute ein Geheimnis, von dem noch nicht einmal meine Band etwas weiß“, richtet der Sänger kurz vor Schluss des Konzertes zum Hit „Try Honesty“geheimnisvolle Worte an die BILLY-TALENT-Fans in der ausverkauften Swiss Life Hall. „Mein Vater wurde in Hannover geboren“, haut er eine Aussage raus, die wohl alle in der Halle verwundert – Kowalewicz‘  Bandkollegen eingeschlossen. Gitarrist Ian D’Sa, Bassist Jonathan Gallant und Interimsdrummer Jordan Hastings schauen den Sänger überrascht an, während der Band 5000 Kehlen entgegenjubeln. Von einem gefühlsduseligen Kaffeetrinken …

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[3 Dez 2016 | No Comment | ]
THE ROLLING STONES – Blue & Lonesome

Das, was manchmal als eine verdammt gute Idee erscheint, muss sich nicht immer auch als eine solche erweisen. Dass THE ROLLING STONES 11 Jahre nach ihrem letzten Studioalbum mit einem Album aufwarten, das ausschließlich alte Chicago-Bluessongs von Helden wie Howlin‘ Wolf, Willie Dixon, Little Walter oder Jimmy Reed enthält, klingt zwar erst mal nach genau dem Ansatz, der auf dem Papier perfekt klingt. Stellte man aber eine Compilation der Bluesnummern, die die Stones in den vergangenen vierzig Jahren veröffentlicht haben zusammen, würde daraus eine durchaus unausgegorene Auswahl entstehen, die als …