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Alle Artikel in der Kategorie Tonträger:


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[20 Sep 2017 | No Comment | ]
JOHN SAVAGE’s 1967 – The Year Pop Divided

Der legendäre „Summer of Love“ hatte in diesem verregneten Sommer 2017 sein 50. Jubiläum – klar dass dieses Event nicht ungewürdigt blieb. Zahlreiche Dokus, Artikel und Konzerte kreisten um den runden Geburtstag und würdigten dieses faszinierende Jahr, das die populäre Musik so geprägt hat wie kaum ein zweites. 1967 steht heute popkulturell primär für psychedelische Musik, farbenfrohe Mode und Hippies. Doch in der Realität waren die Charts in England gespickt, wenn nicht gar dominiert von „Mum’s and Dad’s“ Musik – ENGELBERT HUMPERDINCK hielt die bahnbrechende BEATLES Single „Penny Lane/Strawberry Fields …

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[18 Sep 2017 | No Comment | ]
FORTUNA EHRENFELD – Hey Sexy

Die zweite Platte von FORTUNA EHRENFELD braucht ein paar Spins bis sie tiefer in die Membran des Hörers sickert. Produzent, Komponist und Musiker Martin Bechler hat sich immer noch Lo-Fi Elektronik und eine sparsame Instrumentierung auf die Fahnen seines Bandprojekts geschrieben.

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[12 Sep 2017 | No Comment | ]
MOGWAI – Every Country’s Sun

Bei der Limitierung des Genres Postrock, welches sie stark mitgeprägt haben, grenzt es ja fast an ein Wunder, dass MOGWAI bisher kein schlechtes Album produziert haben. Die zuletzt etwas schwächeren (der guten) Alben zeichnen sich dabei durch die etwas laschen Strukturen aus, welche vermeidliche Hintergrundmusik entstehen lassen. Das reine aufbauschen und vergrößern des Sounds hilft dann auch nur bedingt weiter und hinterlässt beim Zuhörer lediglich ein Völlegefühl, wie bei leeren Kohlenhydraten.

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[9 Sep 2017 | No Comment | ]
LOS BRAVOS – Black Is Black: The Anthology 1966 – 1969

Zackige Drums und ein treibender Beat Bass – dann, bevor die Twang Gitarre einsetzt, ein perfekt platziertes Schlagzeug Fill ehe eine klirrende 60s Orgel und knackigen Bläsern den Groove perfekt machen. Und dann gibt es noch diese hohe kraftvolle Blue-Eyed-Soul Stimme. „Black Is Black“ ist ein perfekter ’60s Garagen-Soul-Pop Song, der dank der schneidenden Vocals in etwa so klingt als hätte GENE PITNEY plötzlich neue Tricks gelernt und sein Meisterwerk veröffentlicht.

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[6 Sep 2017 | No Comment | ]
STEVE WINWOOD – Greatest Hits Live

Mit gerade 14 Jahren begann Steve Winwood seine Karriere als Sänger und Organist bei der Spencer Davis Group in Jahr 1965. In den 53 Jahren seiner aktiven Laufbahn war er auch ein zentrales Gründungsmitglied von so legendären Bands wie BLIND FAITH oder TRAFFIC bevor er in den letzten vier Jahrzehnten als Solokünstler beachtliche Erfolge sowohl beim Publikum als auch bei den Kritikern feiern durfte. Nun veröffentlicht er seine erste Solo-Liveplatte – ein Projekt, das aufgrund seiner Exklusivheit auch ein wenig aus dem Rahmen fällt: Auf zwei randvollen CDs beziehungsweise vier …

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[5 Sep 2017 | No Comment | ]
PRAG – Es war nicht so gemeint

Auf Platte Nummer 3 entwickeln Tom Krimi und Erik Lautenschläger anhand 16 neuer Stücke ihre Vorstellung von anachronistischer Filmmusik mit Popappeal und deutschen Texten konsequent weiter.

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[28 Aug 2017 | No Comment | ]
JAKE BUGG – Hearts That Strain

Review zum neuen Album: Nach dem viel gefeierten Debüt, das Erinnerungen an den jungen Bob Dylan weckte, dem starken von Rick Rubin produzierten „Shangri-La“ und der durwachsenen Gemischtwarenplatte „On My One“ aus dem Jahr 2015 legt der 22-jährige Hoffnungsträger aus Nottingham mit „Hearts That Strain“ nun bereits seine vierte Platte in nur fünf Jahren vor. Hier wirkt der junge Brite nun wie ein gereifter Folksänger, der wehmütig zurückblickt auf zerbrochene Beziehungen und verflossene Liebschaften.

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[18 Aug 2017 | No Comment | ]
JAMES ROYAL – Call My Name: Selected Recordings 1964 – 1970

JAMES ROYAL – was ein Name für einen Künstler, der zwischen 1965 und 1972 ganze 18 Singles veröffentlichte und dabei keinen einzigen Charthit verbuchen konnte. Auf der Rückseite der neuen Zusammenstellung von RPM „Call My Name: Selected Recordings 1964 – 1970“ wird ROYAL dann auch noch großspurig als „king of British blue-eyed soul“ betitelt. Kling irgendwie nach Augenwischerei könnte man auf den ersten Blick meinen. Etwas skeptisch ist man jedenfalls schon, wann man das Rezensionsexemplar in den CD-Player schmeißt.

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[17 Aug 2017 | No Comment | ]
MARK WYNTER – Venus In Blue Jeans: The Pop Years 1959-1974

Britische Pop Musik vor den BEATLES hat nicht gerade den besten Ruf. Wenn man mal LONNIE DONNEGAN außen vorlässt, der den Skiffle quasi im Alleingang auf die musikalische Landkarte gesungen hat, gibt es nur wenige Ausnahmen, die auch heute noch auf offene Ohren stoßen. Die meisten Pop-Sänger dieser Zeit waren bestenfalls nette, aber zahnlose Elvis-Verschnitte wie BILLY FURY, MARTY WILDE, CLIFF RICHARD, ADAM FAITH und eben auch MARK WYNTER. Der Sänger und Schauspieler veröffentlichte fleißig Singles auf Decca und Pye Records und hatte damit Anfang der 60er immerhin vier Top …

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[3 Aug 2017 | No Comment | ]
FUZZY VOX – No Landing Plan

FUZZY VOX aus Frankreich haben sich dem britischen R’n’B verschrieben und kommen jetzt mit ihrem zweiten Album „No Landing Plan“, das es in verschiedenen Versionen gibt. Zum einen gibt es eine CD, aber auch zwei verschiedene LP-Varianten, von der die eine ein Cut-out-Cover hat, durch das man die Innenhülle sehen kann. Interessanterweise gibt es auf der LP zwei Bonustracks, die die CD nicht hat, das ist sonst ja eher anders herum. Diese sind zwei gelungene Coverversionen, zu einen der Easybeats-Klassiker „Good Times“, bei dem Lisa Kekaula als Gastsängerin mitwirkt, und …