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Alle Artikel in der Kategorie Tonträger:


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[7 Jan 2017 | No Comment | ]
Ricordare: The songs of ENNIO MORRICONE

Wenn man an italienische Musik denkt und vielleicht nicht gerade durch Eros Ramazzotti und Konsorten verdorben wurde, dann kommt einem der Name ENNIO MORRICONE sehr schnell ins Gedächtnis. Der italienische Komponist steht fast sinnbildlich für große Filmmusik, wie zuletzt noch für Tarantino’s „The Hateful Eight“ oder seinen vielleicht legendärsten Klassiker „Spiel mir das Lied vom Tod“. 1946 wurde das erste Stück des mittlerweile 88Jährigen veröffentlicht, der vom Pop-Hit bis hin zur Experimentalmusik so ziemlich alles konnte.
Die neue ACE-Records Zusammenstellung „Ricordare: The songs of ENNIO MORRICONE“ konzentriert sich auf ersteres: Seine …

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[2 Jan 2017 | No Comment | ]
BÄNGKS – Mirror

Eingängig und doch vielschichtig zu sein, ist für jede Band eine große Herausforderung. BÄNGKS aus Solingen sind dieser Herausforderung gewachsen. Mit „Mirror“ veröffentlicht das Quartett eine absolut hörenswerte EP auf dem Qualitätsgaranten lala Schallplatten. Als Hörer darf man vier Indie-Songs mit angenehmen Dreck zwischen den knackigen Riffs und drei externe Remixe genießen. Die handgemachte Energie des KAIZERS ORCHESTRA trifft hier auf souveränes Songwriting a la BLACKMAIL. Pianos werden bei BÄNGKS nicht nur als idyllische Teppiche genutzt, sondern die Tasten hart angeschlagen. Solch authentisch cooler Indie-Rock ist sonst eher aus Skandinavien …

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[19 Dez 2016 | No Comment | ]
THE DOORS – London Fog 1966

Es ist eine kleine Sensation: Es existieren tatsächlich Aufnahmen von THE DOORS aus der Zeit, als sie noch nicht im Whiskey A-Go-Go spielten, geschweige denn die Aufnahmen für ihr Debüt begonnen hatten. Und diese Aufnahmen sind von der Qualität her absolut anhörbar und besser als vieles, das von bereits etablierten Acts im Jahr 1966 live mitgeschnitten wurde.

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[15 Dez 2016 | No Comment | ]
PAUL REVERE & THE RAIDERS – The Spirit of ’67

MARK LINDSAY war ein Workaholic. Der Sänger der ’60er Jahre Freaks von PAUL REVERE & THE RAIDERS war entweder auf Tour, drehte für die fünf mal die Woche ausgestrahlte Fernsehshow „Where The Action Is“ oder verkroch sich zusammen mit Produzent TERRY MELCHER im Studio. Für eine feste Freundin blieb da laut eigener Aussage keine Zeit. Bei weit mehr als hundert Konzerten, dem hellen TV-Wahnsinn und sage und schreibe drei Platten plus Singles allein 1966 ist das nicht weiter verwunderlich. „The Spirit of ’67“ war dann auch das dritte Album, das …

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[15 Dez 2016 | No Comment | ]
The Girls Want The Boys! Sweden’s Beat Girls 1966-1970

Schon lange bevor ABBA Schweden 1974 mit schriller Wucht auf die internationale Pop-Landkarte katapultierte wurde dort haufenweise großartige Musik produziert. Außerhalb Skandinaviens bekam das allerdings so gut wie keiner mit. Erst in der Rückschau werden nun immer mehr damals völlig zu unrecht ignorierte Schätze der Liebhaber-Öffentlichkeit präsentiert. Nach dem feinen „Svenska Shakers“ von RPM International, auf dem Schwedens Beat-Mannen zum Zuge kamen, legt ACE Records nun mit „The Girls Want The Boys! Sweden’s Beat Girls 1966-1970“ das weibliche Pendant vor. Wer die Veröffentlichungen des britischen Reisse Labels kennt weiß, dass …

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[3 Dez 2016 | No Comment | ]
THE ROLLING STONES – Blue & Lonesome

Das, was manchmal als eine verdammt gute Idee erscheint, muss sich nicht immer auch als eine solche erweisen. Dass THE ROLLING STONES 11 Jahre nach ihrem letzten Studioalbum mit einem Album aufwarten, das ausschließlich alte Chicago-Bluessongs von Helden wie Howlin‘ Wolf, Willie Dixon, Little Walter oder Jimmy Reed enthält, klingt zwar erst mal nach genau dem Ansatz, der auf dem Papier perfekt klingt. Stellte man aber eine Compilation der Bluesnummern, die die Stones in den vergangenen vierzig Jahren veröffentlicht haben zusammen, würde daraus eine durchaus unausgegorene Auswahl entstehen, die als …

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[28 Nov 2016 | No Comment | ]
SVENSKA SHAKERS: R&B crunchers, Mod grooves, Freakbeat and Psych-pop from Sweden 1964-1968

Wenn es sich ein Label auf die Fahnen schreiben kann, halb vergessen Pop Perlen der 60er Jahre zu bergen, die nicht aus England oder Amerika stammten, dann ist es das kleine aber feine Reissue Label RPM International. Von Skandinavien über Frankreich bis nach Brasilien heben sie regelmäßig versunkene Schätze, die nun wieder frei verfügbar sind und nicht zu abstrusen Preisen auf Discogs gejagt werden müssen.

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[28 Nov 2016 | No Comment | ]
Let It Be – Black America Sings LENNON, McCARTNEY and HARRISON

„Come Together – Black America sings LENNON & McCARTNEY“ war eine brillante Zusammenstellung von BEATLES Neuinterpretationen schwarzer Künstler. Wo man sich sonst normalerweise schon bei dem Gedanken einer Beatles Cover-CD gähnend wegdrehen würde, lohnte sich ein Hinhören hier ungemein. Der Reissue Spezialist ACE Records hatte es tatsächlich geschafft 24 tolle Neuinterpretationen vorwiegend aus den ’60s zu versammeln, die den natürlich in Stein gemeißelten Originalen neue Seiten abgewinnen konnten, ohne dabei bemüht zu wirken.

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[28 Nov 2016 | No Comment | ]
Girls Gonna Bop – Rockin‘ Girls from the late ’50s

Elvis, Chuck Berry, Little Richard, Jerry Lee Lewis, Buddy Holly… man kennt sie alle noch die großen Jungs des ’50s Rock’n’Roll. Auf der weiblichen Seite wird es ungleich schwerer – in den 50ern war Emanzipation ja noch nicht das ganz große Ding und wilde Musik wurde damals eben noch primär von wilden Jungs gespielt. Aber natürlich gab es auch damals schon ein paar Ausnahmen, die nun auf der hier vorliegenden CD „Girls Gonna Bop – Rockin‘ Girls from the late ’50s“ wirklich vorzüglich zusammengestellt wurden.

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[24 Nov 2016 | No Comment | ]
JETHRO TULL – Stand Up (The Elevated Edition)

Es ist ja wirklich vorbildlich wie das JETHRO TULL Werk nach und nach fein säuberlich in Buch-Form und mit hübschen Zusatzmaterial samt umfangreichen Informationstexten wieder neu aufgelegt wird. Das geht zwar dem eingefleischten TULL-Fan an den Geldbeutel, aber es gibt wohl kein Katalog, der bislang eine solch ausführliche Würdigung erhalten hat. Jetzt ist als „Stand Up“ dran – der frühe Klassiker. JETHRO TULL hatten sich nach ihrem schon damals etwas rückwärts gewandten und betitelten Erstling „This Was“ weiter entwickelt. Die Blues-Wurzeln, die am Anfang so wichtig waren, um überhaupt regelmäßige …