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Alle Artikel in der Kategorie Tonträger:


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[20 Nov 2017 | No Comment | ]
THE DAVE MILLER SET – Mr Guy Fawkes 1967-1970

Neuseeland ist nicht gerade das Zentrum zeitgenössischer Musik – auch in den 1960ern war das nicht der Fall und so machten sich einige Musiker und Bands auf nach Australien, um dort ihr Glück zu versuchen. Zwar steckte auch die dortige Musikszene noch in den Kinderschuhen, aber es gab eben doch ein paar Möglichkeiten mehr. Auch DAVE MILLER nutzte 1966 diese Chance und scharte frisch angekommen in Sydney flott Mitmusiker um sich, die nach den üblichen Unwegbarkeiten zum DAVE MILLER SET wurden. Auftritte zusammen mit den EASYBEATS brachten die nötige Aufmerksamkeit …

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[17 Nov 2017 | No Comment | ]
PINK FLOYD – A Collection Of Great Dance Songs (Vinyl Reissue)

Es ist nie ganz klar geworden, was sich die Verantwortlichen gedacht haben mit dieser Veröffentlichung. Der Titel „A Collection Of Great Dance Songs“ ist wunderbar kurios gewählt, lediglich „Another Brick In The Wall (Part Two)“ war so etwas wie ein Disco-Hit, aber auch ein paar BPM zu langsam um so richtig auf der Tanzfläche zu zünden. Dazu aber ein Coverdesign das auch von Storm Thorgerson stammt, aber hier nicht unter dem Moniker Hipgnosis, sondern unter dem Namen TCP in den Credits erwähnt wurde und sich typisch in die Reihe sehr …

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[15 Nov 2017 | No Comment | ]
ANGELIKA EXPRESS – Letzte Kraft voraus

Dem 50-jährigen Robert Drakogiannakis gelingt im Jahr 2017mit seinem Vehikel Angelika Express auch 15 Jahre nach dem Debut und diversen Umbesetzungen ein schnörkelloses, sehr starkes Powerpop-Album. Gleich mit „Gegen den Rhythmus“ vereint die Band alle Stärken zu einem unwiderstehlich groovenden Manifest ihrer Haltung. Dabei spielt das Schlagzeug maschinengewehrartige Salven und der mehrstimmige Backgroundgesang u.a. von Gitarristin Annick Manoukian und „Bassmädchen“ Dani Hilterhaus holt einem ab um dem Wiederstand zu folgen.

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[13 Nov 2017 | No Comment | ]
R.E.M. – Automatic For The People (25th Anniversary Edition)

Es ist seit Jahrzehnten das R.E.M.-Album, auf das sich alle einigen können. Die sichere Nummer 1 in LP-Rankings der legendären Band aus Athens, Georgia, die 2011 beschoss, dass ihre aktive Phase vorbei sei. Mit „Losing My Religion“ vom Vorgängeralbum „Out Of Time“ hatten sie 1991 ihren großen Hit, der sie weltweit zur Topband der Stunde machte und „Automatic For The People“ war das Album, das darauf folgte. Es ist der Band hoch anzurechnen, dass sie in dieser Phase nicht versucht hat die Platte zu machen, die die immensen Verkaufszahlen von …

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[12 Nov 2017 | No Comment | ]
MORRISSEY – Low in High School

Die letzten Monate waren auch für die hartgesottensten Morrissey Fans keine leichten. Der einst vom NME als „größter Künstler aller Zeiten“ gekürte Sänger provozierte mit fragwürdigen Sympathieäußerungen zum Brexit und dem ehemaligen UKIP-Vorsitzenden Nigel Farage. Für einige der treuen Anhängerschaft war der Bogen somit eindeutig überspannt. Die Presse reagierte irritiert und mit Häme.

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[11 Nov 2017 | No Comment | ]
ELTON JOHN – Diamonds (2LP)

Best-of-Compilations mit den großartigen Songs, die ELTON JOHN im vor allem früheren Teil seiner Karriere aufgenommen hat, gibt es alle Jahre wieder. Zuletzt in Form von „Rocket Man – The Definitve Hits“ (2007), davor als „Greatest Hits 1970-2002“ (2002), aber seit „The Very Best Of Elton John“ (1990) war keine dieser Zusammenstellungen mehr auf Vinyl erschienen.

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[7 Nov 2017 | No Comment | ]
STEREOPHONICS – Scream Above the Sounds

Es ist jetzt fast genau 21 Jahre her als das Waliser Urtrio als Support der wiedervereinten The Who die Bühne des ehrwürdigen Londoner Earls Court stürmten und damals – noch ohne Plattenvertrag – aber mit Krachern wie „More Life In A Tramps Vest“ und „Local Boy In The Photograph“ Pete Townshend und Co. fast die Show stahlen.

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[6 Nov 2017 | No Comment | ]
THE DREAM SYNDICATE – How did I find myself here?

Über einer seiner Lieblingsbands als Musikkritiker eine Kritik zu schreiben, ist nicht einfach. Noch schwieriger wird es, wenn es sich um ein Reunion-Album einer Lieblingsband handelt, da die Messlatte hoch liegt. In diesem Fall ist der Spagat zwischen Vergangenheit und Gegenwart gelungen: Dream Syndicate aus Los Angeles waren einer der Paisley Underground-Gitarren Bands, die inspiriert von den Swinging Sixties aufbrachen die Musikwelt zu erobern. Steve Wynns Band begann 1981 in einem Keller mit langen psychedelischen Gitarren-Jams im Stile von Television / Crazy Horse / Velvet Underground. Kombiniert mit Texten im …

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[1 Nov 2017 | No Comment | ]
SPOCK´S BEARD – „Snow Live“

Die neue Live-BluRay von SPOCK´S BEARD beginnt mit einem Schock. Einem Schock, der bereits 15 Jahre zurückliegt. Die Prog-Rock-Gruppe aus Los Angeles hatte gerade ihr sechstes Studio-Album „Snow“ aufgenommen, als Hauptsongwriter, Sänger, Keyboard- und Gitarrenspieler Neal Morse aus persönlichen Gründen die erfolgsversprechende Band verließ. Er hinterließ Trümmer, wie man aus den Erinnerungen der restlichen Bandmitglieder herauslesen kann.

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[25 Okt 2017 | No Comment | ]
SHED SEVEN – Instant Pleasures

SHED SEVEN waren in der Ära des 90s Britpop so etwas wie ein potentieller Aufstiegsaspirant in die damalige Premiere League der jungen, englischen Gitarrenpopmusik, die von Kalibern wie Oasis, Blur oder auch Pulp beherrscht wurde.
Die Band aus York half 1994 mit ihrem Debutalbum „Change Giver“ den Manchester Rave in die Britpop-Bewegung zu überführen, um dann mit dem Nachfolgealbum „A Maximum High“ 1996 durch die Decke zu gehen. Der feine Vintage-Sound der Platte, das eingängige Songwriting des charismatischen Sängers Rick Witter und Gitarrist sowie „Rückkehrer“ Paul Banks machen auch im Jahr …