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ALEX AMSTERDAM – Linernotes zu „Come What May“

19 Februar 2015 No Comment
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Vor 3 Jahren präsentierte der umtriebigste aller Düsseldorfer Singer-Songwriter mit „Love Is Fiction“ sein erstes Bandalbum – nun steht er wieder allein auf der Bühne. Am 23.01.2015 erscheint das neue ALEX AMSTERDAM Album „Come What May“ über Redfield Records/Alive. Die Release-Party steigt am Veröffentlichungstag im Pitcher – alle Tourdaten gibt’s hier.  Die erste Single „Miss Rainbow“ ist bereits eine Woche früher rausgekommen. Das Video dazu flimmert am Ende des Artikels. Das klingt schon ordentlich und wir sind gespannt, was die Platte sonst noch zu bieten hat. Für euch hat ALEX fünf Songs vom Album einmal näher vorgestellt:

Come What May

Der Opener, der Namesgeber des Albums. Ich hatte die Phrase „Come What May“ und das Melodie bereits seit Jahren im Kopf. Doch nie hab ich den Song fertig bekommen. Es hat immer noch etwas gefehlt. So hatte ich den Song dann immer wieder verworfen. Kurz vor der Albumproduktion, kramte ich ihn wieder raus und er vollendete sich quasi von selbst. Mein erster, richtiger Folksong. Ein fröhlicher, entspannter und befreiter Start in die Platte wie ich finde. Aber ohne zu viel vorweg zu nehmen. Denn viele, folgende Songs klingen doch im Vergleich sehr unterschiedlich. Und ich bin stolz auf den luftigen und entspannen Sound, den mein Produzent Christoph Terbuyken dem Song verpasst hat.

Miss Rainbow

Meine erste Single-Auskopplung aus dem Album. Der Song hätte es fast nicht aufs Album geschafft, da ich am Anfang selbst nicht 100%ig überzeugt war von dem Titel. Ich mochte die Melodie und die Lyrics zwar sehr, da es ein sehr persönlicher Song über jemanden ist, der mich lange berührt und begleitet hat. Aber trotzdem war ich nicht überzeugt. Nachdem ich einige externe Meinungen zu meinen Demos eingeholt hatte, war die einhellige Meinung, dass dies DER Song ist und ich bescheuert wäre, ihn für das Album außer Acht zu lassen. Mittlerweile bin ich derselben Meinung. Was auch an dem großartigen Arrangement von Aljoscha Mallmann und Tobias Scheffel liegt.

Soul for sale

DIE Singer/Songwriter-Nummer des Albums! Die Intention bei diesem Song war es, ein möglichst einfachen Pop-Song zu schreiben. Einen Ohrwurm zu schreiben. Ohne komische Gitarren-Akkorde, die niemand kennt und ohne schräge Melodie- und Harmonieverfehlungen. Einen Song, den man sofort mitpfeifen kann. Mein Vater, der ja auch Musiker ist, meinte schon immer zu mir: „Junge, weniger ist mehr.“ Mehr Melodie, weniger Pathos. Einfach laufen lassen. Und so entstand dieser Song an einem lauen Sommerabend auf meinem Sofa innerhalb von einer halben Stunde. Hat geklappt mit dem Laufen lassen. Jedenfalls hier.

Breakup

Einer meiner heimlichen Favoriten auf dem Album, den ich auch Live mit am Liebsten spiele. Ich schrieb den Song eines Abends, quasi aus der Not heraus. Ich saß auf meinem Sofa, trank Wein und wartete auf meinen Cousin, mit dem ich an dem Abend verabredet war. Leider hatte er einen schlimmen Streit mit seiner Freundin und ich wurde via Whatsapp immer über den aktuellen Stand des Streits auf dem Laufenden gehalten. So saß ich daheim, trank und wartete und find an zu schreiben. Über diesen Streit. Übers Warten. Übers Verlassen. Über gescheiterte Beziehungen. Aber zum ersten Mal aus einer anderen Sicht. Das war sehr erfrischend. Am Ende des Abends war der Streit geschlichtet, ich zwar alleine zuhause aber mit einem fertigen Song. Tja, so kann’s gehen.

Lousy Thieves

Der sicher am wenigsten erwartete Song auf „Come What May“. Ich hab den Song bereits vor Jahren geschrieben. Ca. 2003/2004 würde ich schätzen. Ich wollte schon immer mal eine Art Samba-Nummer machen. Eine verruchte Nummer. Eine bewusst überzeichnete und übertriebene Nummer. Und diesmal war die Zeit reif und das Album passend dafür. Und so tüftelten mein Produzent Christoph zusammen mit mir dieses sehr Amsterdam-untypische Arrangement aus. Er bringt eine andere Farbe auf das Album. Und ich werde sicherlich nie wieder so klingen. Daher sollte man den Song auch nicht zu ernst nehmen. Aber ich empfand diese neue Note als sehr wichtig für die Abwechslung und meine musikalische Entwicklung.

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