Home » Konzerte, Reviews

SKATALITES – 15.07.2016, Düsseldorf, Stone im Ratinger Hof

17 Juli 2016 No Comment

Skatalites

„Düsseldorf, do you love Ska music?“

Skaliebhaber aller Generationen skanken im Stone im Ratinger Hof zu den Jamaican Ska Pionieren „THE SKATALITES“. Mason Arms sind als Support nach Düsseldorf gekommen. Die Kölner wärmen das Publikum auf, das sehnsüchtig auf die Skalegenden aus alten und neuen Bandmitgliedern bei ihrem einzigen Tourneehalt in Deutschland wartet.

The SKATALITES betreten die Bühne. Der Countdown wird lautstark gemeinsam von 10 runtergezählt: „5…4…3..2…1…FREEDOM!“ Los geht es mit „Freedom Sounds“ von dem 1967 auf dem Kingstoner Label Studio 1 erschienenen Album „Ska Authentic“. In den 1960er Jahren waren Skatalites Backingband von Reggaegrößen wie „Toots & The Maytals“, „Prince Buster“, „The Wailing Wailers“ und sind seitdem Referenzpunkt und Inspirationsquelle für die weltweiten Freunde jamaikanischer Musik.

Bläsersätze erklingen auf einem Bett aus hüpfenden Basslinien, formen sich zum eingängigen, tanzbaren Upbeatrhythmus und spazieren durch die Genres Jazz, karibischen Mento, Calypso und Rhythm n’ Blues. The SKATALITES servieren unter großem Beifall die Klassiker aus ihrer über 50jährigen Schaffensperiode. „Confucius“ vom verstorbenen Urvater Don Drummond folgt auf das „James Bond Theme“. Die ersten reinen Instrumentaltracks bereiten die Bühne für das Gründungsmitglied Doreen Shaffer, die begleitet von den Worten „Let’s welcome the Queen of Ska Music from Kingston Jamaica“ unter Jubel an den Mikrofonständer tritt. Der Gesang fließt bei „My Boy Lollipop“ und die Sängerin fragt: „Düsseldorf, are you having a nice time“, um beim zurückhallenden „Ja!“ sofort „Nice Time“, geschrieben von Bob Marley, anzustimmen. Nach „Sugar, Sugar“ tönt „Are you ready to simmer down?“ durch den Ratinger Hof und am Ende dieser Wailing Wailers Single verabschiedet sich Doreen Shaffer vom begeisterten Publikum.

The SKATALITES stimmen „Rock Fort Rock“ an, bei dem Val Douglas seine schweren Bassläufe durch den Saal schickt: „Düsseldorf, can you feel it?“ Der Austausch zwischen Band und Publikum funktioniert „blind“. Der Saxophonist ruft: „Skata“ und Düsseldorf erwidert „-lites“, „Skata – lites“, „Skata – lites“. Das musikalische Erbe von noch lebenden und bereits verstorbenen Legenden wie Don Drummond, Tommy McCook, Lester Sterling, Llloyd Brevett, Jackie Mittoo, u.a. wird so glücklicherweise für die nächsten Generationen weitergetragen. Das passt vielleicht nicht allen originalgetreuen „Spirit of 69“ Bewahrern, aber die waren ja `69 auch schon nicht dabei.

Hier unsere Fotogalerie:

Text: Tim Müller
Fotos: Andreas Heller

Leave your response!

Add your comment below, or trackback from your own site. You can also subscribe to these comments via RSS.

Be nice. Keep it clean. Stay on topic. No spam.

You can use these tags:
<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

This is a Gravatar-enabled weblog. To get your own globally-recognized-avatar, please register at Gravatar.