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Alle Artikel mit dem Tag: Punkrock


Reviews, Tonträger »

[5 Jul 2015 | No Comment | ]
ROGERS – Nichts zu verlieren

BROILERS mag ich ja nicht mehr so. Bisschen zu schmalzig inzwischen, voll Mainstream. Ich hör inzwischen lieber die ROGERS. So oder so ähnlich hörte man es zuletzt immer mal wieder in gewissen Kreisen. Während die einen in den Hitparaden rumturnen, halten die anderen die Basis bei Laune und haben sich so auch weit über Düsseldorf hinaus einen Namen gemacht. Der dürfte mit der neuen Platte noch einmal ein bisschen bekannter werden.
Auf „Nichts zu verlieren“ gehen ROGERS ihren mit ihrem Debüt „Flucht nach Vorn“ begonnenen Weg konsequent weiter und setzen weiter …

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[18 Jun 2015 | No Comment | ]
WOLVES & WOLVES & WOLVES & WOLVES –  Subtle Serpents

Eine Herde Wölfe macht noch keinen Sommer, aber vier davon ein ganz gutes Punkrockalbum. Auf ihrem Debüt „Subtle Serpents“ legen WOLVES & WOLVES & WOLVES & WOLVES gefälligen Postpunk mit Faust-hoch-Attitüde vor.
Die US-Band gibt es seit 2008 und so lange hat es auch gedauert, bis „Subtle Serpents“ im Kasten war. Es scheint eine schwere Geburt gewesen zu sein, umso gesünder steht der Filius jetzt aber da. In der Tradition von HOT WATER MUSIC bewegen sich WOLVES & WOLVES & WOLVES & WOLVES im Spannungsfeld von Post-Hardcore und Emopunk und machen …

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[9 Nov 2014 | No Comment | ]
WIZO – 05.11.2014, Düsseldorf, zakk

Viel Zeit haben sich die drei Punks aus Sindelfingen gelassen zwischen ihrer großen Comback-Ankündigung anno 2009 und dem damals bereits versprochenen Album sowie der Tournee. Und wer sich die Festival-Auftritte von vor vier Jahren zu Gemüte führte, konnte doch schon mit gemischten Gefühlen auf diese Tour blicken. Zwischen allerlei Rockstar-Pose und Katzenkostümen hoffte man doch noch in etwas kleinerem Rahmen schnörkellos von der simplen Punkband beschallt zu werden, die die eigene Pre-Pubertäre musikalische Sozialisation ein Stück weit mitverbrochen hat.
Nun also WIZO im Düsseldorfer zakk und die Meldung „Konzert Ausverkauft“ wenige …

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[25 Feb 2014 | No Comment | ]
PASCOW – Diene der Party

Keine Angst, PASCOW dienen nicht der Party, sondern legen weiter ihre Finger in die Wunden und gehen dahin, wo es weh tut. Dass ihre neue Platte dabei auch noch ordentlich Spaß macht, muss ja kein Widerspruch sein.
Auf ihrer neuen liefern die Saarländer in 15 Episoden ihre Sicht auf die Dinge ab und verdichten dabei noch einmal alles, was PASCOW bisher ausmachte. Die parolenhaften und bildgewaltigen Texte werden noch wütender und galliger herausgeschrien und hingerotzt. Die Musik ist noch rhythmischer, dynamischer, melodischer und ausgefeilter.
Dabei ist der Sound weiterhin unverwechselbar, auch wenn …

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[15 Sep 2013 | No Comment | ]

Mit den Songrechten von bestimmten Bands, deren Erfolge bereits Jahrzehnte zurück liegen, lässt sich auch weit über deren Existenz hinaus gutes Geld verdienen. Man frage nur mal Paul McCartney.
Dies ist stets der erste Gedanke, der einem durch den Kopf schnellt, gerade wenn es sich um Bands oder Künstler dreht, die zu Lebzeiten eine gewisse Anti-Establishment-Attitüde pflegten. THE CLASH waren solch eine Band, die sich stets um das Outlaw-Image bemühten und dennoch (oder gerade deshalb) eine der massentauglichsten Punksbands aller Zeiten wurden.
Allein der Titel des vorliegenden neuen Best-Of Albums Hits Back …

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[24 Jun 2013 | No Comment | ]
GET DEAD – Bad News

Raubeinigen Kneipenfolkpunk zum Fäuste recken und Gläser heben gibt es inzwischen wie Sand am Meer. Aber von dem kann man ja auch nicht genug bekommen, wenn man nicht gerade Alpinist ist.
Deswegen ist GET DEAD sicherlich keine große Überraschung, aber ein solider Strandurlaub. Die von Fat Mike unter Vertrag genommene und produzierte Band aus San Francisco überzeugt auf ihrem ersten Longplayer mit schroffem und trinkseligen Punkrock, der gerne auch mal in Richtung Folk ausschlägt und es auch mal eher akustisch-heimelig werden lässt.
Die Songs sind trotz ihres rauen und schrammeligen Sound durchgängig …

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[2 Apr 2013 | No Comment | ]
TURBOSTAAT – Stadt der Angst

Vieles sollte anders werden, wurde im Vorhinein gesagt. Jetzt kann man aufatmen. TURBOSTAAT sind weiterhin TURBOSTAAT und ihr neues Album ist nur halb so überraschend wie angekündigt.
Wie die Zeit vergeht. Seit dem letzten TURBOSTAAT-Album „Das Island-Mannöver“ sind nun auch schon wieder drei Jahre vergangen (hier geht es zur Rezension). Vermisst hat man die Band nicht, konnte man gar nicht, denn das norddeutsche Punkrockurgestein verbringt gefühlt mehr Zeit auf der Straße und auf Konzerten als zu Hause und im Proberaum.
Letzteren haben sie dann in letzter Zeit wohl wieder öfters aufgesucht und …

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[10 Sep 2012 | No Comment | ]
JOEY CAPE’S BAD LOUD – Volume One

Der umtriebige LAGWAGON-Sänger JOEY CAPE hat in letzter Zeit vor allem als Singer/Songwriter für Furore gesorgt. Die dabei entstandenen Song präsentiert er nun im Band-Sound.
Dafür hat er die BAD LOUDS aus dem Boden gestampft. Zusammen mit Carl Raether (Bass) und Asher Simons (Schlagzeug) gibt er seinen Akustik- Stücken etwas mehr Substanz auf die Rippen und das tut den Songs gar nicht mal schlecht.
Meistens im Midtempo gehalten grooven sie chillig zu den Wurzeln des Kalifornischen Skate-Punk und klingen dabei sehr erwachsen, auch wenn das natürlich ein ziemlich beliebiges Attribut ist. Aber …

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[24 Jun 2012 | No Comment | ]
PASCOW / SPERMBIRDS – Split-EP

Zwei der besten deutschen Bands machen gemeinsame Sache und das Ergebnis ist ein feuchter Traum für Liebhaber und Sammler von Vinyl-Singles.
Das Kölner Label Rookie Records ist die Verbindung zwischen zwei Bands, die aus verschiedenen Zeiten kommen und die trotz Genre-Verwandtschaft nicht allzu viel gemein haben. Trotzdem hatte man keinen Moment das Gefühl, es könnte nicht passen, als PASCOW und SPERMBIRDS eine gemeinsam Split-EP ankündigten.
Schließlich haben beide Bands auch etwas gemeinsam: Im Vortrag, egal ob live oder auf Platte, sind sie ungemein zwingend und reißen ihre Fans regelmäßig vom Hocker. Das …

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[20 Jun 2012 | No Comment | ]
JOEY CAPE – Doesn’t Play Well With Others

JOEY CAPE traut sich ein zweites Mal alleine ins Rampenlicht und überzeugt mit einem Singer-/Songwriter-Album, das fesselt und viele Gesichter hat.
Fast so nackt wie auf dem Cover gibt sich der LAGWAGON-Sänger auch musikalisch: Die Stücke auf seinem zweiten Soloalbum „Doesn’t Play Well With Others“ sind reduzierte und sehr persönliche Songperlen, die berühren und sehr vertrauensvoll daherkommen.
Dabei setzt JOEY CAPE zwar vor allem auf seine Stimme und seine Gitarre, lässt daneben aber so ziemlich alles und jeden zu Wort kommen, der gerade in der Nähe war. Die Liste der „Anderen“ im …