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THERAPY? – Düsseldorf, Haus der Jugend, 20.11.2015

22 November 2015 No Comment
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therapy

Die legendären Alternative-Helden THERAPY?, die in den 90er Jahren besonders erfolgreich durchstarteten, sind mit ihrem brandneuen Album „Deathstimate“ wieder auf Tour. Mit EAT THE GUN als Toursupport kam das Trio am 20. November nach Düsseldorf und spielte im randvoll gefüllten Haus der Jugend vor begeistertem Publikum. Hits wie „Trigger Inside“ oder „Nowhere“ sorgten bei den treuen Fans für beste Stimmung.

Als EAT THE GUN aus Münster die Bühne im Haus der Jugend betreten, ist die Halle noch spärlich besucht. Mit ihrem ersten Song „Wake me up“ legt der Dreier aus Münster einen fulminanten Start hin und gibt einen kleinen Vorgeschmack, was das Publikum in den nächsten 45 Minuten erwartet; nämlich geradlinigen, energiegeladenen Rock. Während der nächsten Songs heizt die Band dem Publikum schon mal ordentlich ein. Dabei kommen vorwiegend Songs des aktuellen Albums Howlinwood bzw. des Vorgängeralbums Stripped to the bone zum Einsatz. Der Auftritt endet mit dem starken Song „Loner“, der einige ekstatische Soloeinlagen beinhaltet, und erntet am Ende eine sehr gute Resonanz beim Publikum.

Nach einer kleinen Umbaupause betritt THERAPY? die Bühne; diese legendäre Band aus den 90ern. Das Haus der Jugend ist jetzt randvoll gefüllt und die Eröffnung mit „Still hurts“ wird begeistert vom Publikum aufgenommen. Nacheinander wird ein Hit nach dem anderen gespielt; u.a. „Die Laughing“ (mit einer Widmung für den kürzlich verstorbenen, ehemaligen Motörhead-Drummer Phil „Philthy Animal“ Taylor), „Turn“, „Trigger Inside“, „Teethgrinder“… Das Publikum feiert jeden Song begeistert ab. Es wird gepogt, gestagedived und crowdgesurfed was das Zeug hält.

In einer Ansage wird der Sänger und Gitarrist Andy Cairns ernst und kommt auf die Anschläge in dem Pariser Club Bataclan zu sprechen. Die Ansage endet mit einer Freundschaftserklärung an den Bassisten Michael McKeegan, da die beiden nicht befreundet wären, wenn es nach den nordirischen Verhältnissen der Vergangenheit gegangen wäre. Wenn jemand die Schrecken des Terrors nachvollziehen kann, dann ist es wohl der aus Irland stammende Frontmann. Nach etwa einer Stunde endet der reguläre Auftritt mit einem ihrer größten Hits „Screamager“. Aber das Konzert ist noch nicht zu ende. THERAPY? lassen sich nicht lange bitten und starten den Zugabenteil mit einer gefühlvollen, atmosphärisch dichten Version von „Diane“.

Zwischendurch wird dem Schlagzeuger Neil Cooper vom Publikum noch ein Geburtstagsständchen gesungen, was etwas über die Nähe aussagt, die zwischen Band und Publikum an diesem Abend herrschte. Vor dem letzten Song bedankt sich der Frontmann noch einmal bei allen Anwesenden und bringt eine Hommage an die Fans, die mit Ihrem Support für die Rock & Roll Bands diese am Leben erhalten. Nach insgesamt fünf Songs wird der Zugabenteil mit einem weiteren großen Hit „Nowhere“, der eingeleitet wird von „Nowhere man“ von den Beatles, beendet. Das Publikum und die Band sind am Ende des Konzerts durchgeschwitzt und glücklich, wie es sich für einen großen Abend des Rocks gehört.

Hier unsere Bildergalerie:

Fotos: Andreas Heller
Text: Michael Engeln

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