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TURBOSTAAT + LOVE A – 04.10.11, Düsseldorf, Stone im Ratinger Hof

7 Oktober 2011 No Comment
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Turbostaat_2011_Düsseldorf

Es ist nicht ausverkauft! Düsseldorf gehört in den Arsch getreten. Prinzipiell. In der Praxis ist alles okay, weil es anders schlimmer wäre im Stone, das sich ja gerne man vollstopft bis gar nichts mehr geht.

Die Vorband freut sich, weil sie trotzdem vor so vielen Leuten spielen darf wie vielleicht noch nie und auf der der Bühne weiß man das zu schätzen, danke an TURBOSTAAT wird gesagt. Und Hallo. Wir sind LOVE A. Wer sie nicht kennt, muss sich nicht grämen, sollte sich die Band aber merken. Vertrag mit Rookie Records in der Tasche und gute Platte im Köcher. Die erscheint demnächst und ist gut. Reduzierter Punkrock mit Texten zum Ja sagen.

Gesungen, wenn man das den singen nennen kann, weil gesprochen und gerotzt auch gelten würde, wird auf kluge Art. Der Text ist die Botschaft, die Musik das Vehikel. Trocken ist beides, der Sänger großartig. Von svenregenerischer Schnoddrigkeit. Man möchte nicht zu hoch greifen, aber das kommt in den Sinn. Und überhaupt: Mit jedem Bier wird es besser. Oder mit jedem Song. Was stimmt verschwimmt, die Zukunft wird es zeigen.

Kurzfristig ist das TURBOSTAAT. Die sind heute Hauptsache. Und das zurecht. Man hatte nicht so richtig Lust, frisch aus dem Italien-Urlaub und weil ihr Konzert in Freiburg diesen Juli nicht zu toppen ist, aber dann wird es doch. Weil es immer wird. Man stelle TURBOSTAAT auf eine Bühne. Und es wird. Und sie wollen da stehen wo sie stehen, weil sie ihre Konzerte selber buchen. Wie vor drei Jahren schon. Da war es gut im Stone. Und das ist es wieder.

Husum verdammt schreien alle. Man ist mitten drin und schreit mit, Fresse Richtung Mikrofon. Oder man steht außerhalb, Faust in der Luft, Herz in der ersten Reihe. Daneben ist keiner. Dabei oder dabei. TURBOSTAAT sind keine Roboter.

So geht es. Lied um Lied. Gut ist das und nichts anderes, denkt man sich und sucht nach Fehlern. Die gibt es nicht, auch wenn Freiburg besser war. Dieses Jahr. Aber das ist der eigenen Sentimentalität geschuldet. Heute ist auch super. Oktober. Ein paar Sonnentage noch und es wird kalt. Der Fuckwinter kann kommen.

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